Geisterbeschwörer

Nur im Volk der Vorborgenen spielbar.

Trommelklang, der Wind trägt den dumpfen Rhythmus in alle vier Himmelsrichtungen, dann leises Schellengeläut begleitet von einem auf – und abschwellenden Gesang.
Aus einer Höhle kommt es, in dessen Mitte ein Feuer brennt und die Feuerzungen die Wände in tausend Farben glitzern lässt. Edelsteine, die an den Wänden eingelassen, reflektieren das Licht in den Farben des Regenbogens und werfen es auf eine Gestalt, die sich um dies Feuer herum bewegt, und seltsam anmutet. Federn, bleiche Tierknochen und Schellen trägt diese als Kette um den Hals und den Fußgelenken. Auf dem langen Gewand sind Symbole von Sonne, Mond, Sternen, Tieren und Pflanzen gestickt die bei den Bewegungen und dem eigentümlichen Licht wie lebendig wirken. Das Gesicht hinter einer Maske verborgen, zeigt es eine Larve die in dieser Welt unbekannt scheint und auf dem Kopf aus dem Fell eines Tieres eine Kappe.
Knochige Finger schlagen fast schon von selber die Trommel, die jene Gestalt in den Händen hält. Immer schneller ist der Takt und immer schneller wird der Tanz, sie wirbelt herum und springt und singt dabei in verschiedenen Tonlagen. 

Die guten Geister halten die Wacht und als Nebelschwaden haben sie die Macht,
vom Orte abzulenken wo das Glück in Häusern lacht.
In denen gibt es Wesen mit zwei Beinen, viel zu oft schon mussten sie auch weinen.

Nun wollen sie auf die Geister hören, mit Musik und Gesang sie betören.
Sie sollen den Segen über ihre Heimstätte sprechen,
es soll kein Eindringling mehr ihren Frieden brechen.

Ab und an werden Kräuter in das Feuer geworfen, welches dann wie zum Dank aufzischt und eigentümliche Farben zeigt, in der ganzen Höhle hat sich schon ein intensiver Geruch ausgebreitet und so was wie Nebelschwaden hängen an der Decke.
Irgendwann bricht das Trommeln ab und nun ertönt klar und hell der Gesang … eine Zwiesprache mit den Geistern beginnt, denn das Tor zur Geister- oder Ahnenwelt wurde geöffnet. 
Die freie Seele löst sich aus der einengenden Körperhülle und tritt durch das Tor der Anderswelt, dort wird der Schamane Antworten erhalten auf seine Fragen um Kranken helfen zu können, Hilfe zu erbeten zum Schutz für den Stamm.
Nur eine kurze Zeit bleibt der Schamanin, denn ihre Seele muss den Rückweg in ihre Welt zurück finden, bleibt sie zu lange an diesem Ort bleibt das Tor unerreichbar und sie muss für immer in der Geister- oder Ahnenwelt bleiben …. Jaa, alles hat seinen Preis. 

Mit Scheu betrachtet man einen Schamanen, denn ist es nicht jener der die Fähigkeit besitzt mit den Geistern aus der Ahnenwelt zu sprechen. Doch seine Fähigkeiten werden im Stamm benötigt, seien es als Ratgeber für den Stammesfürsten oder als Helfer und Begleiter bei Krankheit, Tod und Geburt.

Auftreten

Als ein weiser Mann oder Frau tritt der Schamane in der Gemeinschaft auf, denn er sah viel und die reisen in die Geister- oder Ahnenwelt ließen ihn reifen. Jede dieser Reisen bringt ihm Erkenntnisse aber er lässt auch jedes Mal viel seiner eigenen Kraft um von dort wieder den Weg zurück zu finden. Oft hält er sich für lange Zeit an einem ruhigen Ort auf um wieder neue Kräfte zu erhalten. Werden seine Fähigkeiten und Ratschläge benötigt wird er an seinem Platz sein und helfen wenn nötig. 
Er ist der Mittler zwischen den Welten und kann Kraft, Glück und Gesundheit für andere bringen aber nur durch die Hilfe der Geister.

Gliederung

Schamanen wirken für sich, haben evtl. einen Schüler wenn sie spüren, dass sich ihr Kreis schließt und sie für immer in der Geister- oder Ahnenwelt bleiben.

Magie

Irgendwann in ihrem Leben, durch einschneidende Erlebnisse, sei es eine schwere Krankheit oder eine ausweglose Situation, erkennen sie ihre wahre Bestimmung. Die Geister selber offenbaren sich ihnen und geben ihnen die Möglichkeit Kontakt mit ihnen aufzunehmen.
Ein wichtiges Mittel um das Tor zur Geister- oder Ahnenwelt später öffnen zu können ist die Musik und der Gesang. Die Trommel stellt für den Schamanen das wichtigste rituelle Instrument dar und ihr wird auch besondere Aufmerksamkeit gewidmet.


Diese wird aus einem besonderen Holz gefertigt, der Tamariske die in der Wüstenregion selten anzutreffen ist und oftmals eine längere Wanderung erforderlich macht. 
Die Lederbespannung wird aus der Haut des Pumas gefertigt und auch hier ist das Jagdgeschick und die Geduld desjenigen gefragt. In tiefer Meditation fertigt der Schamane seine Trommel an und tritt dabei das erste Mal selbständig durch das Tor der Geister- oder Ahnenwelt und wird mit diesem Ritual als Schamane geweiht. 


An besonderen Orten, die nur er spürt, befinden sich Kraftlinien wo es leichter ist Tore in die Geister- oder Ahnenwelt zu öffnen, oftmals werden jene Orte als geheimnisvolle mystische Plätze bezeichnet. Opfergaben in Form von Pflanzen, Blumen oder besonderen Gegenständen von den Bewohnern niedergelegt, sei es als Dank für eine Genesung, eine gut überstandene Geburt oder einen friedlichen Tod eines Angehörigen ist hier zu finden. 

Glaube und Feste

Der Schamane fühlt sich tief mit der Natur verbunden, denn er meint dass alles eine Seele besitzt und so auch mit allen Dingen umgegangen werden sollte. Passiert das nicht so kommt es zu einer Disharmonie und es kann auf denjenigen wieder zurückfallen, so dass Unglück über diesen kommt.
Festgelegte Rituale werden von dem Mond bestimmt und den Gegebenheiten im Stamm, so wird eine Geburt als etwas Besonderes begannen da die Natur neues Leben schenkte.

Technik

Siehe Skills, Zauber und Fähigkeiten der Geisterbeschwörer im Wiki.

[OOC: Um diese Klasse spielen zu können, muss vorher, eine Char – Story eingereicht werden. In dieser sollte der Char gut beschrieben sein und die Beweggründe, die ihn zu einem Geisterbeschwörer/ - in werden ließen, erkennbar. Der Char sollte aktiv gespielt und auch im Rp seine besondere Rolle gut erkennbar sein.] 

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