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Sand zwischen den Zahnrädern RSS feed
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Takama

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Joined: Jun 1, 2024
Messages: 11
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Der Klang von klirrendem Kupfer und gedämpftes Klopfen auf einen Meissel mischten sich mit dem leichten Wind, der durch das offene Fenster strich. Die Akademie der Elemente hatte selten so viel Geschäftigkeit erlebt wie zu diesen Tagen. Takama wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. Die Luft war trocken, selbst oder gerade hier in den geschlossenen Hallen der Akademie, in einem Raum, den seit Wochen kein anderer betreten durfte.

Vor ihr: Eine Struktur die langsam Form annahm.

„Die Leitungen hier – Amin meinte, der Fluss muss absolut gleichmäßig sein. Zu viel positive Essenz und es überlädt, zu wenig und es schlägt fehl.“ Sie murmelte mehr zu sich selbst als zu einer Katze, die sich in der Ecke zusammengerollt hatte.

Die Tanks hatten sie bereits versiegelt. Die Ventile klackten sanft, jedes mit einem Symbol markiert: ein Tropfen, ein Strahl, eine Spirale. Darunter, bereits versteckt hinter einer Eisenplatte, lag ein kleines Gewirr aus Zahnrädern, die zu Ventilen übersetzten. Takama liebte diese Arbeit. Nicht wegen der Ordnung – sondern weil etwas völlig Neues entstand. Und das war nicht nur ein Werkzeug, es war ein Instrument zum Blick jenseits auf...

Ein Krachen durchbrach die Stille und Takamas Gedankengang. Die Kupferhelme, frisch gehärtet und von Issam geschmiedet, rutschten von der Bank draussen. Takama fluchte leise.

„Schon gut… das war ich… oder du, Amin“, sagte sie, als sie den Helm wieder aufhob. Ihre Stimme war vorsichtig, ihre Gedanken lenkten sie zu viel ab. Denn sie wusste: Amin würde das Gerät irgendwann selbst testen. Und sie... war sich nicht sicher, ob sie ihn davon abhalten würde. Oder sollte.

Auf dem Steintisch begann einer der nur lose aufgelegten Quarzkristalle schwach zu leuchten – grünlich. Nur für einen Moment.

Takama starrte ihn an.

„Du bist noch nicht richtig angeschlossen“, flüsterte sie.

Und doch... war da etwas. Die Maschine begann bereits irgendwie zu reagieren. Noch war sie nicht vollständig, aber sie horchte... Takama schauderte.


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Amin al-Farabi


Joined: Mar 3, 2015
Messages: 29
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Die Abendluft über dem Juwel war still, aber schwer - das lag an den extrem seltenen Regenfällen hier im Juwel, von denen tatsächlich gerade einer niedergegangen war. In dem abgeriegelten Raum der Akademie knisterte bereits etwas, bevor die ersten Ventile geregelt wurden.

Takama kontrollierte ein letztes Mal die Einstellungen. Die acht Regler standen exakt so, wie Amin es auf das Pergament gezeichnet hatte, symmetrisch und spiegelbildlich. Die Tanks mit der positiven und der negativen Essenz schimmerten, grün links, violett rechts. Amin empfand es in diesem moment als schön, ästethisch, fast beruhigend.

Amin setzte sich in Stuhl, Kupferketten klirrten um ein Handgelenk, der Helm aus leitendem Kupfer wurde statt des Turbans fest auf seinem Kopf angedrückt. Seine Augen waren offen - er empfand keine Angst und keine Nervosität, stattdessen war er konzentriert. Als hätte er sich selbst auf ein Schachbrett gesetzt.

„Wenn du etwas spürst, das sich nicht mehr wie... du selbst anfühlt“, sagte Takama bestimmt, „gib mir ein Zeichen.“

Amin sprach stoisch. „Du wirst es merken.“

Dann nickte er. Er verstand, dass Takama nach all ihren Erlebnissen nun eher zur vorsichtigeren Sorte Mensch gehörte. Sie hatte kurz versucht ihm das alles auszureden, aber Amin war am längeren Hebel. Aus seiner Sicht zumindest. Bildlich.

Takama aktivierte die Maschine indem sie oberhalb des Stuhls das Ventil für den Durchfluss öffnete. Der Kreislauf schloss sich.

Ein tiefer Ton, kaum hörbar, lief durch den Boden. Die Tanks begannen zu pulsieren. Erst langsam, dann synchron wie zwei Herzen, die in entgegengesetzter Richtung schlagen. Grüne und violette Lichter flackerten auf, tanzten entlang der Kupferleitungen, erreichten den Helm.

Amin zuckte nicht. Doch die Kristalle hinter ihm begannen zu glühen. Der erste links grün, der zweite rechts violett. Sie begannen zu flackern. Das Flackern ergab Muster. Takama erkannte unabhängige Regelmäßigkeiten. Die Muster überlagerten sich.

Sie hielt den Atem an. Die Messung begann? Sie zweifelte. Was sollte das alles bringen?

Sie sah durchaus die Zeichen, die Amin beschrieben hatte: Die Kristalle wechselten ihre Farben in abgestimmtem Rhythmus. Der zentrale Würfel vibrierte leicht und auf seiner Oberfläche bildeten sich musterhafte Linien, ähnlich den verschlungenen Wegen auf alten Karten. Sollte er das?

Und dann verrutschte etwas. Nicht außen, sondern innen.

Takama blinzelte und die Farben der Kristalle begannen, ihre Umgebung zu verschlucken. Das Grün war nicht länger Licht, es wurde zu Gefühl. Das Violett war keine Essenz, sondern eine Berührung. Der Raum flackerte, als hätte jemand einen Schleier über die Welt gezogen. Für einen Atemzug lang war alles zweifach.

Sie stand noch immer da. Aber sie sah auch, wie sie neben Amin stand. Oder in ihm. War er gerade verantwortlich?

Die Maschine vibrierte, aber nicht regelmäßig wie ein Gerät. Sie atmete. Und mit ihr... Takama selbst.

Amin zuckte, minimal nur. Und im selben Moment spürte sie Wärme der Berührung an ihrer Haut, obwohl niemand sie berührte. Ihre Haut wurde taub, aber nur dort, wo der Raum sie nicht berührte, den sie nun seltsam überlagerte. Als würde etwas Fremdes durch die Kupferleitung nicht nur zu Amin fließen, sondern auch zu ihr zurück.

Ihre Finger kribbelten. Die Luft schmeckte nach Metall und Mohn.

Dann: Ein Puls. Keine Essenz, sondern ein Impuls durch das eigene Fleisch. Als würden ihre Nerven mit Amin verbunden. Sie fühlte keinen Schmerz, aber einen beunruhigenden regelmäßigen Schlag. Etwas wie ein geteilter Herzschlag, leicht prickelnd und elektrisch.

Und in diesem Moment sah sie ihn an... und er sie. Was eigentlich nicht möglich war in der Richtung in die sie blickte saß er nicht. Sie waren in diesem Moment nicht wie Menschen. Sondern wie Strukturen. Wie ein Gespinst, aus Licht und Spuren, verschränkt, verwoben. Für einen Wimpernschlag lang war Takama nicht Erde und Amin nicht Fleisch, sie waren etwas Gemeinsames. Zwei Pole eines einzigen Feldes. Zwei Körper in einem Zwischenraum.

Sie fühlte eine ungeahnte Leichtigkeit und eine Woge an Gefühlen: Stärke, Grenzenlosigkeit, Klarheit und Freiheit.

Wie ein Zittern durch ihr tiefstes Inneres. Wie eine Sehnsucht, die niemand haben wollte.

Takama stieß den Atem aus. Sie wusste nicht, ob vor Panik, Macht oder Lust. Ihre Wahrnehmung richtete sich auf den Störfaktor in diesem System:
Ein Riss lief durch den violetten Tank. Nur ein Haarriss, aber Takama spürte es, bevor sie es sah. Die Luft wurde trocken, der Boden darunter zuckte. Die negative Essenz flackerte unregelmäßig. Kein leises Leuchten mehr, sondern Zucken, wie bei einem Muskel unter einem falschen Impuls.

„Amin?“ Ihre Stimme war zu laut, zu klar.

Er antwortete nicht.

Die Kristalle begannen, zu vibrieren. Der violette wurde dunkler. Ein feiner Ton - metallisch, disharmonisch - schnitt durch den Raum. Der Würfel vibrierte nicht mehr, sondern war fest und still. Die Essenz brannte sich sichtbar in die Kupferdrähte. Rauch. Da war kein Feuer, sondern ein Flimmern, als würde die Luft sich winden.

Amin war völlig still. Aber seine Augen... waren blassblau. Entrückt.

Dann kam das, was Takama nie erwartet hätte.

Der Boden selbst bewegte sich.

Sie kannte Erdbeben in der Wüste, aber sowas war das nicht. Es war mehr organisch. Die Halzplanken unter der Maschine begannen, sich zu wölben, als würden sie zurückweichen. Die Essenz war zu stark. Sie drang ein, wollte sich entladen, fand keinen Ausweg. Eine Verzerrung der Realität oder des Elements war ihre Vermutung.

Und Takama versuchte weiter zu fühlen, wie mit einem Ruf. Die Webung der Erde, das Zittern des tiefen Gesteins. Der Raum war aus Sandstein gebaut... und in diesem Moment hörte sie ihn. Nicht mit den Ohren, sondern mit ihrer Gabe.

Sie streckte eine Hand aus. Fingernägel in der Luft, Handfläche nach unten. Ihre Stimme stimmte sich in den Ton ein.

Der Gesang war instinktiv: die Sprache der Elemente. Ihre Füße lösten sich vom Boden, nur einen Moment. Der Boden darunter zog sich zusammen, steinerne Dornen, kontrolliert, stiegen an den Seiten der Maschine auf und drückten sich gegen die Tanks, um sie zu stabilisieren.

Ein letzter Impuls. Die Kristalle zuckten auf, dann war nur noch Stille.

Amin atmete nicht.

Takama rannte nach vorn. Der Helm rauchte. Die Kupferketten waren kalt.

Sie beugte sich zu ihm. Wollte ihn rufen. Und aus seinem Mund kam keine Stimme, sondern ein einzelnes tonloses Wort, das sie nicht verstand. Dreisilbig.


Sir Said

Staff Elantharil

Joined: Dec 14, 2014
Messages: 326
Location: Technik
Online
Takamas Atem, irgendwo fern, verlor sich für Amin. Die Welt, so wie er sie kannte mit Wärme, Gewichten und Grenzen war zerfallen wie ein verbranntes Blatt im Wind.
Er wiederum war nicht gefallen.
Trotzdem war er nicht mehr da. Er wusste das, spürte es. Da war kein Kupferhelm mehr, auch kein Stuhl mehr und Takama war eben weg. Auch sein Körper war weg.
Da war nichtmal ein Raum.
Nur noch ein Gefühl: Amin gibt es noch. Als etwas dazwischen.
Zwischen Licht. Zwischen Dunkelheit. Gleichzeitig gab es gerade weder Licht noch Dunkelheit.
Aber etwas war da noch, es war hier keine Leere. Es war nur strukturierlos. Sein Geist konnte sich gerade zumindest keinen Reim machen, es war wie eine Isolation und Abtrennung von allem.

So ein Geist sucht nach Linien, nach Formen oder nach Mustern. Aber was er noch hatte, das war die Erinnerung an ein Muster, das nie gewesen war, aber von dem er wusste, dass es sein müsste. Ein Raum ohne Geometrie, nur aus Verhältnis und Richtung. Oben und unten gab es irgendwie nicht. Nur: Nähe und Ferne. Aber auch das war ohne Takamas Präsenz nun getrübt.

Amin existierte nur noch wie ein Ton ohne Lautstärke. Es war beklemmend, er klammerte sich an diesen Ton, interpretierte ihn als Teil von Takamas Elementarismus.
Doch dann war da eine Antwort. Eine ohne Klang und ohne dass er sie sah, fremde Gedanken.
"Du bist in der Brücke."
"Du warst Schnittstelle, nicht Schale."
"Jetzt fließt es durch dich."

Amin wollte fragen, aber hatte keinen Mund. Also stellte er eigene Gedanken in den Raum. So gut er konnte.
Und erhielt Bedeutung zurück, wie eine Verknüpfung.
Er hatte eine Seele und jetzt hatte er eine Frequenz. Kam das von der Maschine? Das wollte er doch sozusagen messen.

Aber er verstand nun: Er war ein Moment zwischen zwei Sphären: Licht, Wachstum, Impuls oben - und Stille, Zerfall, Rückkehr unten. Und in diesem Moment war er durchströmt worden. Gekreuzt.
Etwas hatte sich abgelegt.
Aber es war weder ein Wesen, noch ein Geist.
Ein Schatten. Ein Schatten seiner selbst, wie die Negativspur einer Bewegung.
"Du bist Träger des Zwischenmusters."
"Du kannst sehen, wo andere fließen."
"Und du kannst, wenn du willst... den Fluss ändern."

Amin verstand nicht alles, aber er wusste, dass das, was er gesehen hatte in der Maschine, die Kristalle, die Leuchten, die Vibration, nichts als oberflächliche Repräsentationen gewesen waren. Die Wahrheit lag darunter, dort, wo Essenz sich noch nicht entschieden hatte.
Er war jetzt berührbar dafür.
Dann flackerte etwas. Der Beginn eines Formverlustes. Seine Rückkehr?
Der Raum schloss sich nicht. Er war ohnehin für seinen Geist nicht greifbar, es war eine Faltung oder Auflösung, wenn er ein Wort dafür suchen müsste.
Und Amin begann jetzt zu fallen, soetwas wie Richtung gab es aber immer noch nicht.


Der Rauch aus dem Helm war fast verzogen. Takama kniete neben ihm, die Hand noch immer ausgestreckt. Sie war erschrocken, wachsam und etwas panisch. Ihre Lippen bewegten sich.
Amin konnte noch nichts verstehen. Fluchte sie? Zeterte sie?

Amin hatte die Augen aufgeschlagen.
Sie waren normal, wie immer. Aber in ihnen lag ein Hauch von Tiefe, der vorher nicht da gewesen war. Er war etwas blass.
Er sprach nicht sofort. Er konnte es nicht, denn ein Teil von ihm lauschte noch.
Nach Stimmen? Aber es waren doch keine Stimmen, es waren fremde Gedanken. Er hing dem nach.. lauschte weiter.
Nach Restenm, nach Bewegungen. Nach Echos von Dingen. In der Maschine war es noch da, er war davon überzeugt, mindestens ein winziges Fragment, wie ein Schatten, klebend an den Kupferleitungen. Ein Flüstern ohne Silben.
Amin hob langsam die Hand. Die Kupferkette klirrte kurz, als ersten Laut, den er erzeugte.
Dann blickte er zu Takama. Und flüsterte mit trockenem Mund und trockener Stimme:
"Ich habe sie gesehen. Die Struktur unter der Haut. Nicht aus Fleisch und auch nicht aus Licht. Nur... den Fluss.“

Takama starrte ihn an. Ihre Augen weiteten sich. Sie hatte es selbst gespürt. Sie hatte ein seltsames und unerwartetes Verständnis.
"Ich kann sie lesen", sagte Amin. "Ich glaube, ich kann sie auch ändern."

Sie begleitete ihn ins Heilerhaus. Dort schlief er letztendlich ein, nachdem nichts weiter an ihm festgestellt wurde, was irregulär gewesen wäre. Körperlich schien er in guter Verfassung...
Delara bint Era

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Joined: Jan 13, 2015
Messages: 136
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Die Türen standen offen, nur einen Herzschlag lang, und der Wind trug den Duft von Kräutern und Blut hinaus in die Gasse. Delara wartete – verharrte, bis die Schatten sich richtig legten, ein Zauber verschluckte ihre Silhouette. Wie ein Echo, das nie ganz verklang, trug die Magie sie über die Schwelle, ungesehen, ungehört. Drinnen war es stiller, als sie es in Erinnerung hatte. Kein Stöhnen, kein Klirren von Schalen – nur das leise Knacken des Holzes und das Rascheln eines Laken, als jemand sich im Schlaf regte. Doch Amin schlief nicht.

Er saß. Wach. Lebendig. Unverändert, auf den ersten Blick.

Delara blieb an der Schwelle seines Raumes stehen, ein dünner Schleier aus Licht zwischen ihnen, ehe sie den Vorhang durchschritt und für die Welt wieder sichtbar wurde. Keine Schritte, keine Begrüßung. Nur das leise Wispern des Stoffes, der sich um ihre Gestalt legte, und das matte Glimmen eines Kristalls in ihrer Hand. Sie sprach nicht sofort. Worte waren flüchtig, gefährlich. Ihre Augen suchten seine – und fanden darin etwas, das sie nicht benennen konnte. Etwas, das mehr war als das Chaos, das Amin stets umgab. Vielleicht war es Klarheit. Vielleicht Wahnsinn. Beide sahen sich ähnlich.

„Du lebst“, sagte sie schließlich. Ruhig, fast tonlos. Ein bloßer Fakt.
Sie trat näher, langsam, behilet den Vorhang dabei die ganze Zeit im Blick. Ihre Maske verblieb auf ihrem Gesicht, kalter Stein, der ihre Züge verbarg, ihre Stimme dämpfte. Der Kristall in ihrer Hand drehte sich leicht, schimmerte unruhig. Amin konnte sehen, dass ihre Finger zitterten, auch wenn ihre Stimme ruhig blieb.

„Ich bin nicht mehr auf der Insel.“ Ein Blick zu ihm, dann zurück zum Vorhang. „Ich kann nicht bleiben. Aber du kannst mich erreichen.“ Eine kurze Pause. Dann noch leiser, beinahe verschwunden im Flüstern des Windes: „Binde ein weißes Tuch an das Gitter vom Serai... wenn du mich brauchst.“ Delara wandte sich ab, doch ihre Schultern blieben noch einen Moment lang gesenkt, als hätte sie etwas aufgeladen, das schwerer war als Worte. Kurz bevor sie verschwand, kaum mehr als ein Hauch in der Luft, sagte sie noch – brüchig diesmal, wie ein Riss in einem alten Spiegel: „Issam weiß von nichts. Aber... ich muss ihn sehen. Wissen, dass es ihm gut geht.“ Ein kurzer Atemzug, dann: „Ich habe eine Rune dort auf dem Dach. Niemand sieht mich kommen oder gehen.“
Der Kristall, eben noch unruhig in zwischen ihren Fingern, wurde von ihrer Hand gänzlich umfasst. Und wie ein Schatten, der nie da war, war sie wieder fort.
kesvinn

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Joined: Dec 17, 2021
Messages: 146
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Der Blick fixierte das innere der Fackel. Einen kurzen Augenblick zuvor hatte Takama sie entzündet, gleich nach einer Erklärung darüber, wo und wie Kupferrohre aneinander und ineinander gesteckt werden müssen. Genau nach Plan und unter immer wieder liebevollen aber sehr strengen Augen kam Kesvinn voran. Amins Apparatur war fast wieder in ihrem ursprünglichen Zustand vor der ersten Benutzung. Zinn ins Rohr und erwärmen, abkühlen lassen und nächstes.
 
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